Philippinen bestätigen Kauf von fünf Kriegsschiffen der Abukuma-Klasse aus Japan

Kriegsschiffe der Abukuma-Klasse. Foto: Wikimedia
Kriegsschiffe der Abukuma-Klasse. Foto: Wikimedia

Die Philippinen haben eine Vereinbarung mit Japan über den Erwerb von fünf Geleitzerstörern der Abukuma-Klasse bestätigt. Die Schiffe sollen in den kommenden Jahren von den Japanischen Maritimen Selbstverteidigungsstreitkräften außer Dienst gestellt werden.

Nach Angaben des philippinischen Verteidigungsministers Gilberto Teodoro Jr. ist die Einigung zwischen den beiden Regierungen bereits abgeschlossen, lediglich die administrativen Verfahren stehen noch aus. Die Schiffe sollen innerhalb von zwei bis drei Jahren übergeben werden. Damit handelt es sich um eine der größten Übertragungen ausgemusterter Militärschiffe, die Tokio jemals an ein anderes Land vorgenommen hat.

Kriegsschiffe der Abukuma-Klasse. Foto: Wikimedia
Kriegsschiffe der Abukuma-Klasse. Foto: Wikimedia

Die zwischen 1989 und 1993 gebauten Schiffe der Abukuma-Klasse wurden für Küstenverteidigungs- und U-Boot-Abwehrmissionen entwickelt. Sie sind mit einer 76-mm-Kanone, einem Phalanx-CIWS-System, Harpoon-Schiffsabwehrraketen, ASROC-Werfern und leichten Torpedos ausgestattet. Die Schiffe werden die operativen Fähigkeiten der philippinischen Marine erweitern und gemeinsam mit den modernen Fregatten der José-Rizal- und Miguel-Malvar-Klasse eingesetzt, die aus Südkorea beschafft wurden.

Die Vereinbarung ist das Ergebnis monatelanger Verhandlungen zwischen Manila und Tokio und Teil der Ausweitung der bilateralen Verteidigungszusammenarbeit. Neben der möglichen Übertragung der Schiffe erörtern die beiden Länder auch die Lieferung von TC-90-Schulflugzeugen und bauen gemeinsame Projekte über das japanische Programm Official Security Assistance (OSA) aus. Dazu gehören Küstenüberwachungsradare, Unterstützungsschiffe und Investitionen in die militärische Infrastruktur.

Kriegsschiffe der Abukuma-Klasse. Foto: Wikimedia
Kriegsschiffe der Abukuma-Klasse. Foto: Wikimedia

Die Initiative erfolgt vor dem Hintergrund einer stärkeren strategischen Annäherung zwischen Japan und den Philippinen angesichts der zunehmenden maritimen Aktivitäten Chinas im Indopazifik. Für Manila stellen die Schiffe eine schnelle und kostengünstigere Lösung dar, um die Flotte zu verstärken, während neue Marineeinheiten gebaut werden. Für Japan symbolisiert die Übertragung einen weiteren Fortschritt bei seiner Politik zum Export von Verteidigungsausrüstung und stärkt die Strategie, die militärischen Fähigkeiten strategisch wichtiger Partner in der Region auszubauen.

Quelle: Naval News | Foto: X @JMSDF_PAO | Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft

Back to top